Plan für mein Sylvester:
Erstmal Shela Beach, abends sind wir bei ner Hotelbestizerin (die mit der ich Jambofarming machen will) zum abendessen eingeladen und danach gehts nach Manda Beach auf eine etwas größere party. :)
Guten rutsch!
PS:
Wenn ihr über unsere letzte Zeit lesen wollt empfehle ich euch:
http://emanuelott.de/?p=277
http://emanuelott.de/?p=292
http://emanuelott.de/?p=273
danke manu. ;)
Donnerstag, 30. Dezember 2010
Freitag, 24. Dezember 2010
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Montag, 6. Dezember 2010
lustig...
"Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
die Sendung PaketKenia mit der Sendungsnummer xxxx befindet sich aktuell in folgendem Status: Die Sendung wird ins Zielland transportiert. Sofern Sie weitere Informationen über den Sendungsstatus benötigen, können Sie eine direkte Statusabfrage über den folgenden Link starten: xxxxx Mit freundlichen Grüßen Ihr DHL Team"
seid 3 monaten? haben die jemanden zu fuß losgeschickt? ^^
naja ich kriegs dann vlt zu weihnachten. achja übrigends is nikolaus ohne was in den schuhen und bei 32°C sehr unlustig. ^^
die Sendung PaketKenia mit der Sendungsnummer xxxx befindet sich aktuell in folgendem Status: Die Sendung wird ins Zielland transportiert. Sofern Sie weitere Informationen über den Sendungsstatus benötigen, können Sie eine direkte Statusabfrage über den folgenden Link starten: xxxxx Mit freundlichen Grüßen Ihr DHL Team"
seid 3 monaten? haben die jemanden zu fuß losgeschickt? ^^
naja ich kriegs dann vlt zu weihnachten. achja übrigends is nikolaus ohne was in den schuhen und bei 32°C sehr unlustig. ^^
Dienstag, 30. November 2010
Hi ihr Lieben,
nach den verrückten tagen des Lamu Culture Festivals bin ich am Montag danach natürlich mal schön krank geworden und hab nachdem es mir besser geht, jetzt sogar Zeit einen Blogeintrag darüber zu schreiben.
Ich beginne einfach mal ein paar Tage bevor dem Festival. Wie ich ja angedeutet hatte habe ich zusammen mit einem Traumtänzer aus Kanada mich bemüht ein cleanup von Lamu vor diesem Festival zu organisieren. Berechtigt, denn das Müllproblem in Lamu ist ein nicht kleines und viele Besucher sagen, dass Lamu ja wunderschön, aber etwas schmutzig ist. Der Typ aus Kanada ist an die Sache etwas traumtänzerisch rangegangen und wollte z.B. sein eigenes gespartes Geld verwenden, um die ganze Geschichte zu finanzieren. Nicht sehr schlau, denn sobald das die Leute hier mitgekriegt hätten wäre er ausgenommen worden und außerdem ist das ja nicht wirklich sinnvoll, um ein sich selbsttragendes Programm zu schaffen. Dementsprechend habe ich ihn erst mal an die Hand genommen und mit ihm ein Konzept erarbeitet. Letztendlich sah das so aus, dass wir versuchen würden nach einem Initialen Cleanup eine öffentliche Müllabfuhr zu unterstützen, welche schon von einer Selbsthilfegruppe angeboten wird. Die zuständige Regierungsstelle ist nicht mal ansatzweise in der Lage trotz riesiger Geldmengen dies zu leisten – wohin diese nun fließen lässt sich nur erahnen…
Das Konzept schloss dann das aufstellen von eselsicheren Mülleimern ein, welche regelmäßig geleert werden, damit man als Bewohner von Lamu eine alternative hat anstatt sein Zeug auf die Straße zu schmeißen.
Die Finanzierung wollten wir durch eine Initiale Spende decken und die laufenden Kosten durch Werbung auf den Mülleimern. Der Gewinn sollte genutzt werden, um die „Müllabfuhr“ zu finanzieren.
Nachdem wir das ausgearbeitet hatten hieß es mit 1 Mio. Leuten reden, um die Finanzierung zu sichern und alle wichtigen und reichen mit einzuschließen. Letztendlich hatten wir es geschafft eine Spende vom WWF über 800€ zu erreichen und durch viele lokale Kleinspender das 3-tages Cleanup zu organisieren. Ich möchte mal kurz erwähnen, dass das rumgerenne und Gerede mich ab und zu dezent fertiggemacht hat, zumal wir nebenbei ja noch die Unterkunft unserer Besucher fürs Festival organisieren hatten, ich mit Promise/Ahadi auch noch Zeug an der Backe hatte und man nebenbei ja noch ein Leben haben möchte…
Wie dem auch sei irgendwie habe ich es dann geschafft und das Cleanup ging los. Der Stress stieg leider exponentiell an, aber immerhin der erste und zweite Tag konnte man als Erfolg bewerten. Sehr afrikanisch, aber irgendwie erfolgreich…
Am 3. Tag war kein Arsch mehr da und von Promise hat sich nie jemand blicken lassen, deswegen war ich am Tag 3 eigentlich fix und fertig mit Kenia und meinem Hauptprojekt und hatte kein Bock mehr. Zumal wir nebenbei auch noch für die Culture Promotion Group Computerprobleme gefixt haben mit der Hoffnung, dass die mal Danke sagen und uns zum offiziellen Empfang ins Lamu Fort einladen – nix da. Naja die Einladung dafür haben wir dann 2 Stunden vorher doch noch bekommen, weil der Chef der ganzen Sache (verdammt reich und angesehen) unsere Expertise für das einrichten eines Internetcafés wollte. So kam es dann, das wir stilecht im Kanzu und mit Kofia mit dem deutschen, amerikanischen, französischen, holländischen usw. Botschafter und ein paar anderen wichtigen Leuten im Fort dinieren durften. Inzwischen waren aber auch die Besucher aus den anderen Teilen Kenias da und wir wollten natürlich auch Zeit mit denen verbringen. Lamu an sich wurde auch total voll mit Besuchern, unter anderem eine deutsche Tourguide Schreiberin, der ich natürlich nur Gutes über Promise wissen lassen wollte, damit sie auch einen Grund hat gutes zu schreiben, mein Stressfaktor hat es allerdings schon erhöht, denn einen Dhowtrip und ähnliches zu organisieren, wenn alle meine Dhowleute nur auf die Competition warten ist recht schwer. Diese Competition ist eine Dhowrennen über zwei Stunden, bei dem der Sieger Ruhm und Ehre und ein paar wertvolle Sachpreise abräumen kann (unter anderem eine Yahama Außenboardmaschine)u dem kam dann aber auch noch Sarah. Sarah ist eine Belgierin in den 20igern, welche Promise/Ahadi als Brainchild 4 Monate bevor ich kam verlassen hatte und aufgrund der Tatsache, dass sie fließend Kiswahili konnte und konvertiert war zu einer Art Legende wurde. Die Tatsache, dass sie sich hier als gute Swahilifrau präsentierte machte mich schier verrückt, denn ich wollte unbedingt 24 Stunden lang mit ihr sprechen, aber sie durfte ja nicht so einfach Kontakt aufnehmen…
Letztendlich habe ich es dann doch geschafft und wir haben super Gespräche gehabt, die mich jetzt in die Lage versetzen zu sehen, was Promise eigentlich brauch und was eine Rolle da sein sollte. Gut vlt 4 Monate zu spät, aber passt schon. ^^
Apropos 4 Monate. Die Visaproblematik habe ich ja schon zu genüge erläutert. Auf einmal hat sich da die ganze Situation allerdings verändert. AFS hat die 2. Generation von Freiwilligen jetzt nach 7-8 Monaten offiziell zurückgerufen, weil die Illegalität dann doch zu heikel wurde. Das würde für uns hier bedeuten, dass wir vlt. jetzt schon unsere Halbzeit (und mehr) hätten! Wir vermuten jetzt, dass das gleiche für uns auch vorgesehen ist, wenn sich die Gesamtsituation nicht ändert. Ma werden es sehen…
Ganz nebenbei ist es grausam den ersten Advent schwitzend am Strand ohne das Weihnachtsoratorium und Plätzchen zu feiern! Weihnachten bleibt einfach total aus dieses Jahr! -.-
Naja das Ganze war zwar sehr anstrengend und teilweise auch nicht schön, aber alles in allem eine tolle Erfahrung und hat auch eine Menge Spaß gebracht. Ich glaube auch, dass die nächsten beiden Monate etwas verrückt werden, aber ich freu mich drauf, denn im Januar planen Manu und ich zu reisen.
Hab euch lieb!
PS: Sorry Jule, dass ich so lange nicht antworte, aber man sieht hoffentlich nach dem Eintrag warum. Ich geb mein bestes!
nach den verrückten tagen des Lamu Culture Festivals bin ich am Montag danach natürlich mal schön krank geworden und hab nachdem es mir besser geht, jetzt sogar Zeit einen Blogeintrag darüber zu schreiben.
Ich beginne einfach mal ein paar Tage bevor dem Festival. Wie ich ja angedeutet hatte habe ich zusammen mit einem Traumtänzer aus Kanada mich bemüht ein cleanup von Lamu vor diesem Festival zu organisieren. Berechtigt, denn das Müllproblem in Lamu ist ein nicht kleines und viele Besucher sagen, dass Lamu ja wunderschön, aber etwas schmutzig ist. Der Typ aus Kanada ist an die Sache etwas traumtänzerisch rangegangen und wollte z.B. sein eigenes gespartes Geld verwenden, um die ganze Geschichte zu finanzieren. Nicht sehr schlau, denn sobald das die Leute hier mitgekriegt hätten wäre er ausgenommen worden und außerdem ist das ja nicht wirklich sinnvoll, um ein sich selbsttragendes Programm zu schaffen. Dementsprechend habe ich ihn erst mal an die Hand genommen und mit ihm ein Konzept erarbeitet. Letztendlich sah das so aus, dass wir versuchen würden nach einem Initialen Cleanup eine öffentliche Müllabfuhr zu unterstützen, welche schon von einer Selbsthilfegruppe angeboten wird. Die zuständige Regierungsstelle ist nicht mal ansatzweise in der Lage trotz riesiger Geldmengen dies zu leisten – wohin diese nun fließen lässt sich nur erahnen…
Das Konzept schloss dann das aufstellen von eselsicheren Mülleimern ein, welche regelmäßig geleert werden, damit man als Bewohner von Lamu eine alternative hat anstatt sein Zeug auf die Straße zu schmeißen.
Die Finanzierung wollten wir durch eine Initiale Spende decken und die laufenden Kosten durch Werbung auf den Mülleimern. Der Gewinn sollte genutzt werden, um die „Müllabfuhr“ zu finanzieren.
Nachdem wir das ausgearbeitet hatten hieß es mit 1 Mio. Leuten reden, um die Finanzierung zu sichern und alle wichtigen und reichen mit einzuschließen. Letztendlich hatten wir es geschafft eine Spende vom WWF über 800€ zu erreichen und durch viele lokale Kleinspender das 3-tages Cleanup zu organisieren. Ich möchte mal kurz erwähnen, dass das rumgerenne und Gerede mich ab und zu dezent fertiggemacht hat, zumal wir nebenbei ja noch die Unterkunft unserer Besucher fürs Festival organisieren hatten, ich mit Promise/Ahadi auch noch Zeug an der Backe hatte und man nebenbei ja noch ein Leben haben möchte…
Wie dem auch sei irgendwie habe ich es dann geschafft und das Cleanup ging los. Der Stress stieg leider exponentiell an, aber immerhin der erste und zweite Tag konnte man als Erfolg bewerten. Sehr afrikanisch, aber irgendwie erfolgreich…
Am 3. Tag war kein Arsch mehr da und von Promise hat sich nie jemand blicken lassen, deswegen war ich am Tag 3 eigentlich fix und fertig mit Kenia und meinem Hauptprojekt und hatte kein Bock mehr. Zumal wir nebenbei auch noch für die Culture Promotion Group Computerprobleme gefixt haben mit der Hoffnung, dass die mal Danke sagen und uns zum offiziellen Empfang ins Lamu Fort einladen – nix da. Naja die Einladung dafür haben wir dann 2 Stunden vorher doch noch bekommen, weil der Chef der ganzen Sache (verdammt reich und angesehen) unsere Expertise für das einrichten eines Internetcafés wollte. So kam es dann, das wir stilecht im Kanzu und mit Kofia mit dem deutschen, amerikanischen, französischen, holländischen usw. Botschafter und ein paar anderen wichtigen Leuten im Fort dinieren durften. Inzwischen waren aber auch die Besucher aus den anderen Teilen Kenias da und wir wollten natürlich auch Zeit mit denen verbringen. Lamu an sich wurde auch total voll mit Besuchern, unter anderem eine deutsche Tourguide Schreiberin, der ich natürlich nur Gutes über Promise wissen lassen wollte, damit sie auch einen Grund hat gutes zu schreiben, mein Stressfaktor hat es allerdings schon erhöht, denn einen Dhowtrip und ähnliches zu organisieren, wenn alle meine Dhowleute nur auf die Competition warten ist recht schwer. Diese Competition ist eine Dhowrennen über zwei Stunden, bei dem der Sieger Ruhm und Ehre und ein paar wertvolle Sachpreise abräumen kann (unter anderem eine Yahama Außenboardmaschine)u dem kam dann aber auch noch Sarah. Sarah ist eine Belgierin in den 20igern, welche Promise/Ahadi als Brainchild 4 Monate bevor ich kam verlassen hatte und aufgrund der Tatsache, dass sie fließend Kiswahili konnte und konvertiert war zu einer Art Legende wurde. Die Tatsache, dass sie sich hier als gute Swahilifrau präsentierte machte mich schier verrückt, denn ich wollte unbedingt 24 Stunden lang mit ihr sprechen, aber sie durfte ja nicht so einfach Kontakt aufnehmen…
Letztendlich habe ich es dann doch geschafft und wir haben super Gespräche gehabt, die mich jetzt in die Lage versetzen zu sehen, was Promise eigentlich brauch und was eine Rolle da sein sollte. Gut vlt 4 Monate zu spät, aber passt schon. ^^
Apropos 4 Monate. Die Visaproblematik habe ich ja schon zu genüge erläutert. Auf einmal hat sich da die ganze Situation allerdings verändert. AFS hat die 2. Generation von Freiwilligen jetzt nach 7-8 Monaten offiziell zurückgerufen, weil die Illegalität dann doch zu heikel wurde. Das würde für uns hier bedeuten, dass wir vlt. jetzt schon unsere Halbzeit (und mehr) hätten! Wir vermuten jetzt, dass das gleiche für uns auch vorgesehen ist, wenn sich die Gesamtsituation nicht ändert. Ma werden es sehen…
Ganz nebenbei ist es grausam den ersten Advent schwitzend am Strand ohne das Weihnachtsoratorium und Plätzchen zu feiern! Weihnachten bleibt einfach total aus dieses Jahr! -.-
Naja das Ganze war zwar sehr anstrengend und teilweise auch nicht schön, aber alles in allem eine tolle Erfahrung und hat auch eine Menge Spaß gebracht. Ich glaube auch, dass die nächsten beiden Monate etwas verrückt werden, aber ich freu mich drauf, denn im Januar planen Manu und ich zu reisen.
Hab euch lieb!
PS: Sorry Jule, dass ich so lange nicht antworte, aber man sieht hoffentlich nach dem Eintrag warum. Ich geb mein bestes!
Samstag, 20. November 2010
hi ihr!
ich bin gesund und alles passt momentan.
ich hab lustigerweise hier nen bekannten berliner fotographen getroffen, der mich mal so eben als hauptmodel für seine fotostory genommen hat. also wenn ihr demnächst ma bilder von mir in irgendwelchen magazinen findet nicht wundern. ;)
nebenbei (das ganze war nur n tag) organisiere ich grade eine 3 tägiges clean up von ganz lamu, das darauf follgende lanfristige program (über 80000Ksh) und mache 10000 andere kleineigkeiten. für was ausführliches hab ich leider keine zeit und es könnte auch sein, dass ich die nächsten 2 wochen nicht erreichbar bin, weil ich busy rumspringe.
daher also hab euch lieb und machst gut ;D
philip
ich bin gesund und alles passt momentan.
ich hab lustigerweise hier nen bekannten berliner fotographen getroffen, der mich mal so eben als hauptmodel für seine fotostory genommen hat. also wenn ihr demnächst ma bilder von mir in irgendwelchen magazinen findet nicht wundern. ;)
nebenbei (das ganze war nur n tag) organisiere ich grade eine 3 tägiges clean up von ganz lamu, das darauf follgende lanfristige program (über 80000Ksh) und mache 10000 andere kleineigkeiten. für was ausführliches hab ich leider keine zeit und es könnte auch sein, dass ich die nächsten 2 wochen nicht erreichbar bin, weil ich busy rumspringe.
daher also hab euch lieb und machst gut ;D
philip
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